Aktuelles
Brandaktuelles

DIN 1988-600: Trennung der Löschwasserleitung von der Trinkwasserversorgung
Mittwoch, 18.02.2015

Wasserhahn (Symbolbild); Rechte: vectorscheffe - Fotolia.com
Seit die Trinkwasserverordnung (TrinkwV) in Kraft getreten ist, erreichen uns immer wieder Anfragen bezüglich der Auswirkungen auf Besitzer von Löschwasseranlagen. Fakt ist: Die "Verordnung über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch" besagt, dass Trink- und Löschwasseranlagen regelmäßig auf Bakterien wie Legionellen oder andere gefährliche Keime hin untersucht werden müssen. Diese Regelung ist ausnahmslos verpflichtend, Bestandsschutz für Altanlagen gibt es nicht.


Verunreinigung des Trinkwassers durch Löschwasser ausschließen
Um den neuen Anforderungen der Trinkwasser-Hygiene-Richtlinie zu entsprechen, ergibt sich für Betreiber von Löschwassersystemen nach DIN 1988-600 die Auflage zur grundsätzlichen Trennung zwischen ihrem Trink- und ihrem Löschwassernetz. Hintergrund ist: Löschwasser unterliegt einer Stagnation und kann daher Rohrmaterial und auch biologische Keime anreichern. Damit das Löschwasser nicht zurücklaufen und das Trinkwasser verunreinigen kann, müssen zwei getrennte Wasserkreislaufsysteme parallel nebeneinander betrieben werden.

Wann besteht Handlungsbedarf?
Besitzer von Löschwassersystemen, deren Löschwasserleitung am Rohrleitungssystem des Trinkwassers angeschlossen ist, sollten ihr System einer Prüfung unterziehen. Wenn ein Wandhydrant, ein Überflur- oder ein Unterflurhydrant am Trinkwassersystem angeschlossen ist, besteht zu 99 Prozent Handlungsbedarf. Dringender Handlungsbedarf besteht natürlich auch dann, wenn sich bei der Entnahme von Trinkwasser bereits Verfärbungen, Trübungen oder unangenehmer Geruch wahrnehmen lassen. Das ist ein deutliches Indiz für Mängel innerhalb des Leitungssystems, das zeigt, dass die Trennung zwischen der Trink- und der Löschwasserleitung nicht gegeben ist. In diesen Fällen muss eine Lösung gefunden werden, die die Funktionalität der Trink- und Löschwasseranlage garantiert - und gleichzeitig den hohen Qualitätsanforderungen der TrinkwV entspricht.

Welche Möglichkeiten der Umrüstung gibt es?
Feuercell; Rechte: Speck Pumpen Es gibt mehrere Möglichkeiten zur Systemtrennung: Entweder man baut eine Trennstation oder eine Druckerhöhungsanlage mit Vorlagebehälter ein. Dennoch: Ferndiagnosen lassen sich nicht stellen. Darum empfehlen wir Ihnen - vor allem, wenn Sie unsicher sind - eine Begutachtung durch unsere speziell geschulten Mitarbeiter vor Ort. Anhand der Analyse zeigt sich, welche Möglichkeiten zu einer Umrüstung bestehen. Die Lösung entspricht dann natürlich nicht nur dem neuesten Stand der Technik, sondern ist auch eng mit den Auflagen der Brandschutzbehörden abgestimmt, so dass auch der Brandschutz weiterhin gewährleistet ist.

Sollten Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich gerne an uns: Wir stehen Ihnen von der Beratung über die Planung bis zur Umrüstung und Wartung gerne zur Seite!






1. Essener Brandschutzforum - Foto-Review
Mittwoch, 10.12.2014

Gemeinsam mit unserem Partnerunternehmen, der Buschenhofen + Partner GmbH, haben wir am 14. November 2014 im Schloss Borbeck in Essen das 1. Essener Brandschutzforum veranstaltet. Neben interessanten Fachvorträgen hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, eine kleine Hausmesse zu besuchen. Ein voller Erfolg!

Das Schloss Borbeck in Essen - eine tolle Kulisse für das 1. Essener Brandschutzforum.




Die Gastgeber: Buschenhofen + Partner-Geschäftsführer Carsten Dubberke (l) und FEUROBRAND- sowie Buschenhofen + Partner-Geschäftsführer Dirk Neitzel.


Perfekte Vorbereitung ...


... für fachlichen Austausch auf höchstem Niveau.


Zum Auftakt referierte Carsten Dubberke über die Auswirkungen der ASR A2.2 auf den betrieblichen Brandschutz.


Johannes Berling informierte über die Bedeutung der ASR A1.3 für die Gestaltung von Flucht- und Rettungsplänen.


Die "TIVID", unsere gebäudetechnische Inventarisierungs-Software, war Gegenstand ...


... des Vortrags von Harry Liedtke, Geschäfts-führer der Micro Computer Anwendungs GmbH.


In der Pause informierten die Besucher sich auf der kleinen Fachmesse über neue Brandschutzprodukte.


Beste Stimmung am Gemeinschaftsstand von FEUROBRAND und Buschenhofen + Partner.



Zapp Zimmermann innovative Systeme aus dem Bereich des Baulichen Brandschutzes vor.


Die Damen der Justus GmbH informierten über neue Feuer- und Rauchschutzabschlüsse.


Für das leibliche Wohl der Gäste sorgte ein tolles Brötchenbuffet.


Die Pause bot vielfältige Möglichkeiten, sich untereinander auszutauschen.


Kleine Showeinlage in der Pause: die Vorführung unseres mobilen Firetrainers.



Über aktuelle Fallbeispiele zum Brand- und Bestandsschutz informierte Rechtsanwalt Stefan Koch.


Nach der Mittagspause referierte Michael Windhausen über Inhalte und die Auswirkungen der Rauchmelderpllicht in NRW.



Wir danken allen Gästen, Referenten, Kolleginnen und Kollegen für ihre Unterstützung und das gute Gelingen des 1. Essener Brandschutzforums - und freuen uns auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr!






Preview: 1. Essener Brandschutzforum
Mittwoch, 12.11.2014

Sybolbild Brandschutzforum; Rechte: FEUROBRAND

Gemeinsam mit unserem Partnerunternehmen, der Buschenhofen + Partner GmbH, veranstalten wir am 14. November 2014 im Schloss Borbeck in Essen das 1. Essener Brandschutzforum. Neben interessanten Fachvorträgen erwartet die Besucher eine kleine Hausmesse. Wir freuen und schon auf den Termin!



Fachvortrag trifft Fachausstellung
Neben interessanten Fachvorträgen und aktuellen Informationen rund um den vorbeugenden Brandschutz erwarten wir folgende Aussteller zu einer Fachausstellung:

  • VdS Schadenverhütung GmbH
  • Johannes Berling, Sicherheitsgrafik & Brandschutzberatung
  • FeuerTRUTZ Network GmbH
  • Zapp Zimmermann, Innovative Brandschutzsysteme
  • Justus GmbH, Handel und Montage von Bauelementen
  • EPS, Brandschutz und sicherheitstechnische Produkte
  • Buschenhofen + Partner GmbH

Breitgefächertes Themenspektrum
Sybolbild Brandschutzforum; Rechte: FEUROBRAND Zu den Themen, die uns beschäftigen werden, zählt die Rauchmelderpflicht in NRW. Zudem erwarten wir Vorträge zur Auswirkung der Arbeitsstättenrichtlinie ASR A2.2 auf den betrieblichen Brandschutz sowie zur Bedeutung der ASR A1.3 für die Gestaltung von Flucht- und Rettungsplänen. Weiteres Highlight wird die Vorstellung unserer gebäudetechnischen Inventarisierungs-Software TIVID sein. Das innovative Programm, eine Eigenentwicklung unseres Hauses, ermöglicht die computergestützte
Überwachung sämtlicher Brandschutzinstallationen - inklusive rechtssicherer Dokumentation und vieler weiterer Optionen
im Bereich des vorbeugenden Brandschutzes.






Glückstour der Schornsteinfeger
Mittwoch, 25.06.2014

Glückstour-Teilnehmer; Rechte: glueckstour.de

Unter dem Motto der Glückstour radeln Schornsteinfeger/innen aus ganz Deutschland einmal im Jahr quer durch die Republik und sammeln Spenden für krebskranke Kinder. Die diesjährige Glückstour startete am Dienstag (24.06.2014) in Lübeck.





Bereits seit 2005 schwingen die Kaminkehrer sich im Juni auf ihre Fahrräder und strampeln von Lübeck nach Berlin. Insgesamt sind sie sieben Tage unterwegs und legen dabei mehr als 1.000 Kilometer zurück. Die Strecke verlangt den Schornsteinfeger/innen nicht nur bei Wind und Wetter einiges ab, aber alle vereint ein gemeinsames Ziel: Möglichst viele Spenden für krebskranke Kinder einzusammeln.

Schon über 1 Mio. Spendengelder gesammelt
Mit über einer Millionen Euro gesammelten Spenden gehört die Glückstour zu den größten privaten Hilfsaktionen in Deutschland. Initiator der Aktion ist der Verein "Kaminkehrer helfen krebskranken Kindern e.V.", der die Aktion auch organisiert. In den letzten Jahren wurden mit den Spendengeldern viele Initiativen, Elternvereine und Kliniken unterstützt. Das Geld kommt aber auch Projekten zugute, die nach neuen Therapieformen forschen. Zu den Spendern gehören neben berufsnahen Firmen und Innungen auch Kollegen, die rund um die Glückstour bei selbständig organisierten Aktionen Gelder sammeln.

Streckenverlauf
24.06.2014: Lübeck - Hamburg
25.06.2014: Hamburg - Bremen
26.06.2014: Bremen - Langenhagen
27.06.2014: Langenhagen - Wolfsburg
28.06.2014: Wolfsburg - Tangermünde
29.06.2014: Tangermünde - Potsdam
30.06.2014: Potsdam - Berlin

"Einer für alle, alle für einen"
Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Glückstour folgen nicht nur dem Leitspruch der Schornsteinfegerhandwerks, sondern sehen sich auch in ihrer Tradition als Glücksbringer. So werden die Spenden direkt und ohne Abzug an den einzelnen Etappenzielen an ortsansässige Initiativen übergeben. Damit die Tour auch 2014 ein Erfolg wird, setzen sie dabei auf die Hilfe von Kollegen, Freunden und interessierten Mitmenschen.

Logo der Glückstour 2014; Rechte: glueckstour.de Spendenkonto bei der Volksbank Paderborn
Sie möchten auch einen Beitrag leisten? Der Verein "Kaminkehrer helfen krebskranken Kindern e.V." nimmt Ihre Spende gerne entgegen!

Kontoname: Glückstour Schornsteinfeger
IBAN: DE40 4726 0121 0050 3003 09

Weitere Informationen zur Glückstour und dem gemeinnützigen Verein der Schornsteinfeger finden Sie auf der Homepage der Glückstour.






13.06.2014 - Tag des Rauchmelders
Mittwoch, 11.06.2014

Rauchmelder; Rechte: FEUROBRAND

Freitag, der 13., ist Tag des Rauchmelders. Dirk Neitzel, Geschäftsführer von FEUROBRAND, erklärt, warum der Aktionstag so wichtig ist - und worauf man beim Kauf und der Installation von Rauchmeldern unbedingt achten sollte.





Herr Neitzel, wie zweckmäßig ist es, jeweils am Freitag, den 13., deutschlandweit einen Rauchmeldertag auszurufen?

Dirk Neitzel: "Ich halte die Einrichtung des Aktionstages für Rauchmelder für sehr sinnvoll. Er erinnert die Menschen in regelmäßigen Abständen an den lebensrettenden Nutzen der kleinen Geräte und motiviert sie, etwas für ihre eigene Sicherheit zu tun. Denn Rauchmelder sind Lebensretter! Wie wichtig Rauchmelder sind, zeigt auch, dass die Aktion von Feuerwehren, Schornsteinfegern und Versicherungen unterstützt wird."

Der Rauchmeldertag am 13. Juni 2014 richtet sich an Wohnungsbesitzer und Hauseigentümer. Warum steht diese Zielgruppe diesmal im Visier?

Dirk Neitzel: "Mittlerweile gibt es - genauso wie in NRW seit April 2013 - in 13 Bundesländern eine gesetzlich vorgeschriebene Rauchmelderpflicht. Viele Vermieter und Wohnungsgesellschaften sind ihren Pflichten zur Installation von Rauchmeldern bereits nachgekommen. Wohnungs- und Hauseigentümer, die ihr Eigentum selbst bewohnen, sind allerdings oft nur unzureichend informiert. Darum stehen sie beim Rauchmeldertag am 13. Juni 2014 im Vordergrund."

Worauf sollte man beim Kauf eines Rauchmelders achten?

Qualitätslabel Dirk Neitzel: "Ich rate dazu, ausschließlich VdS-anerkannte Rauchmelder nach der Norm DIN EN 14604 im Fachhandel zu kaufen. Zudem sollten die Produkte über eine CE-Kennzeichnung und ein GS-Prüfzeichen verfügen. Damit ist sicher gestellt, dass der Rauchmelder den Anforderungen des Produktsicherheitsgesetzes (ProdSG) entspricht. Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, greift zu Rauchmeldern für den Langzeiteinsatz mit dem Qualitätslabel "Q". Diese Produkte werden auf ihre Langlebigkeit geprüft, weisen eine deutliche Reduktion von Falschalarmen auf, haben eine erhöhte Stabilität und eine fest eingebaute Batterie, die über eine Lebensdauer
von mindestens zehn Jahren verfügt."

Welche Räume sollten unbedingt mit einem Rauchmelder ausgestattet sein?

Dirk Neitzel: "Laut Gesetz müssen in Wohnungen und Wohnhäusern Schlafräume, Kinderzimmer und Flure, die als Fluchtweg dienen, über mindestens je einen Rauchmelder verfügen. Sofern die Bauaufsicht keine anderen Anforderungen an ihre brandschutztechnische Ausrüstung stellt, gilt das auch für Hotels, Pensionen und Freizeitunterkünfte."

Was gibt es bei der Installation von Rauchmeldern zu berücksichtigen?

Dirk Neitzel; Rechte: FEUROBRANDDirk Neitzel: "Rauchmelder können nur Leben schützen, wenn sie richtig installiert sind. Heißt: Sie sollten in der Zimmermitte an der Decke angebracht werden, mindestens einen halben Meter von der Wand entfernt sein und nicht in der Nähe von Klimaanlagen oder Luftschächten hängen. Um sicher zu gehen, dass sie auch funktionieren, sollten sie zudem einmal jährlich bei einer Sicht- und Alarmprüfung auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft werden. Bei Fehlverhalten muss die Batterie oder ggf. der Rauchmelder ausgetauscht werden."


Sie haben noch Fragen?
Melden Sie sich bei uns - wir beraten Sie gerne!







Auch CO-Melder sind Lebensretter
Mittwoch, 09.04.2014

Warnschilder für giftiges Gas; Rechte: Feurobrand

Während Rauchwarnmelder in Deutschland mittlerweile Pflicht sind, stellen Kohlenstoffmonoxid-Melder eher eine Ausnahme dar. Dabei sind sie besonders nützlich: Sie warnen Anwender zuverlässig vor zu hohen Konzentrationen des gefährlichen Gases.





Kohlenstoffmonoxid (CO) ist für den Menschen giftig. Es entsteht unter anderem dort, wo kohlenstoffhaltige Stoffe unvollständig verbrennen. In Wohnungen können verschmutzte Gasthermen, defekte Pelletheizungen oder verstopfte Kaminschächte dazu führen, dass Kohlenstoffmonoxid freigesetzt wird. Ist die CO-Konzentration sehr hoch, können schon wenige Atemzüge für den Menschen tödlich sein. Besonders tückisch: Man bekommt davon nichts mit, weil das Gas farb-, geruchs-, und geschmackslos ist.

Selten, aber extrem gefährlich
Auch wenn Unfälle mit Kohlenstoffmonoxid eher selten sind: Sie sind extrem gefährlich. Immer wieder kommt es vor, dass Menschen an einer Kohlenstoffmonoxid-Vergiftung sterben. Erst Ende März dieses Jahres erstickte in Ahlen eine vierköpfige Familie, weil ein Abluftschacht defekt gewesen ist. Das tragische Unglück verdeutlicht, wie wichtig CO-Warngeräte sind.

Warnung vor dem geruchsneutralen Gas
Kohlenstoffmonoxid-Melder funktionieren ähnlich wie Rauchwarnmelder. Sie sollten in der Nähe einer potenziellen CO-Quelle platziert werden, also beispielsweise auf einem Kaminsims oder neben der Gastherme. Sobald das gefährliche Gas austritt, melden sie zuverlässig eine erhöhte CO-Konzentration in der Atemluft.

Kohlenstoffmonoxid-Melder FireAngel CO-9DE; Rechte: Fire AngelEmpfehlenswert: Der FireAngel CO-9DE
Kohlenstoffmonoxid-Melder sind ab 35 Euro im Fachhandel erhältlich. Ihre Funktionstüchtigkeit beträgt fünf bis sieben Jahre, da die Lebensdauer des Sensors beschränkt ist. Experten empfehlen Geräte mit eingebautem Akku wie den FireAngel CO-Melder CO-9DE. Sie haben eine garantierte Lebensdauer von sieben Jahren, verfügen über eine permanente Selbsttest- und Diagnosefunktion und sind daher absolut zuverlässig und wartungsfrei.

Regelmäßige Wartung von Gastherme und Co.
Apropos Wartung: Auch wenn Sie einen CO-Melder installieren, müssen Sie Gasthermen und Kamine regelmäßig durch den Schornsteinfeger und den Heizungsmonteur warten lassen. Die gesetzlich vorgeschriebenen Wartungsintervalle können die Geräte nicht ersetzen.

Sie haben noch Fragen zu CO-Meldern? Sie wünschen eine persönliche Beratung oder interessieren sich für den FireAngel CO-9DE? Melden Sie sich bei uns, wir sind gerne für Sie da!

Mehr Infos
Weitere Informationen zu Kohlenmonoxid finden Sie auf der Homepage von WDR2. Dort erläutert Schornsteinfeger Karl-Heinz van Wesel, wie Sie Kohlenmonoxid-Unfälle vermeiden können.






Pflicht, aber nicht schlicht!
Freitag, 14.03.2014



Warum sehen Feuerlöscher und Rauchmelder eigentlich immer gleich aus? Diese Frage haben sich der Brandschutzbeauftragte Carsten Dubberke und der Paderborner Künstler Herman gestellt - und gemeinsam tolle Designs für die lebensrettenden Geräte entwickelt.





Ursprünglich wollte Herman nur sein Atelier brandsicher machen und mit modernen Rauchmeldern ausstatten. Zu diesem Zweck nahm er Anfang Januar dieses Jahres Kontakt zum Brandschutzexperten Carsten Dubberke auf. Als der ihn zu Beratungszwecken aufsuchte, kam den beiden eine grandiose Idee: Sie beschlossen, Feuerlöschern und Rauchmeldern einen individuellen Anstrich zu verpassen.

Rauchende Köpfe
Während Dubberke sich um das organisatorische Drumherum kümmerte, entwickelte Reichold für die 3-Liter-Haushaltsfeuerlöscher Stadtmotive, die jeder Paderborner kennt. So zeigen die Löscher zum Beispiel den Dom, das Drei-Hasen-Fenster, Adam und Eva und vieles mehr. Für die Rauchwarnmelder wählte er Motive mit Bezug zu dem Raum, in dem sie hängen.

Premiere auf der Paderbau
Erstmals vorgestellt wurden die designten Brandschutzprodukte im Februar 2014 auf der Paderborner Bau-Fachmesse. "Natürlich waren wir von unserer Idee überzeugt", erzählt Dubberke, "aber wir hätten nicht gedacht, dass unsere bemalten Feuerlöscher und Rauchmelder auf ein derart reges Interesse stoßen. Unser Messestand war rund um die Uhr belagert." Mittlerweile hat der Brandschutzbeauftragte Anfragen von Händlern aus ganz NRW, steht mit verschiedenen Städten und Vereinen in Kontakt. Herman entwickelt derweil fleißig weitere Motive.

Optisch ansprechend - und funktional
Dass designte Rauchmelder gut aussehen und aufgrund der künstlerischen Gestaltung nichts an ihrer Funktionalität einbüßen, leuchtet ein. Aber wie sieht es mit Feuerlöschern aus? Müssen sie nicht mit einer Bedienungsanleitung ausgestattet sein? "In großen Firmen, in denen Mitarbeiter verschiedener Abteilungen Zugriff auf die Geräte haben, ist das zwingend notwendig ", weiß Dubberke. "Aber bei Privatleuten, die beispielsweise zur Sicherheit einen Fettbrandlöscher in der Küche zur Hand haben wollen, reicht eine einfache Einweisung." Um dennoch auf Nummer Sicher zu gehen, wollen der Brandschutzbeauftragte und der Künstler bei ihren neuen Designs neben dem Motiv eine kleine Randspalte für die Gebrauchsanweisung frei lassen. Denn die Produkte sollen nicht nur gut aussehen, sondern vor allem eins: Menschenleben retten und Sachwerte schützen.

Brandschutzexperte Carsten Dubberke (l.) und der Paderborner Pop-Art-Künstler Herman Reichold. Bezugnehmend auf die Heimatstadt von Dubberke und Reichold wurden die ersten Haushaltslöscher mit Paderborner Stadtmotiven bedruckt.
Die gestalteten Brandschutzprodukte wurden erstmals im Februar 2014 auf der Bau-Fachmesse Paderbau in Paderborn vorgestellt. Die Darstellung von Adam und Eva ist ein eher zeitloses Motiv.
Hochwertige Qualität: Bei den bedruckten Rauchmeldern handelt es sich um TÜV-geprüfte Produkte wie den FireAngel. Aktuell sind fliegende Engel, Aliens, Blumenranken oder auch mit Herzen verzierte Rauchmelder im Angebot.






Brandaktuelle Änderungen
Sonntag, 01.12.2013



Ende vergangenen Jahres hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) mit den neuen Technischen Regeln für Arbeitsstätten Vorgaben für den betrieblichen Brandschutz erlassen, die es für Firmenchefs zu beachten gilt. Dirk Neitzel, Geschäftsführer von Feurobrand, fasst die wichtigsten Änderungen zusammen.




Die Arbeitsstätten-Richtlinie ASR A2.2 ("Maßnahmen gegen Brände") löst die alte ASR 13/1,2 ab und regelt seit November alle sicherheitstechnischen wie organisatorischen Brandschutzmaßnahmen in Arbeitsstätten. Ihnen zu entsprechen ist ohne das Zutun eines Fachbetriebs, der im ersten Schritt das Gefährdungspotential ermittelt, nicht möglich. Von der Antwort auf die Frage, ob eine normale oder eine erhöhte Brandgefährdung vorliegt, hängt die Ausstattung mit Brandmeldern, Art und Umfang von Feuerlöschgeräten und die Anzahl der ausgebildeten Brandschutzhelfer ab.

Belegschaft für den Ernstfall informieren
Neu in der ASR A 2.2 ist die Brandschutzunterweisung. Sie soll alle Beschäftigten einmal jährlich über die im Betrieb auftretenden Gefährdungen informieren, ihre Durchführung muss dokumentiert werden. Für neue Mitarbeiter und bei betriebsinternen Veränderungen ist sie ebenfalls bindend. Die Brandschutzunterweisung beinhaltet Maßnahmen zur Abwendung von Entstehungsbränden und Explosionen, zum korrekten Verhalten im Gefahrenfall und zur schnellen Räumung von Gebäuden.

Vom Mitarbeiter zum Brandschutzhelfer
Die ASR A2.2 verpflichtet Arbeitgeber zudem, alle Beschäftigten regelmäßig im Brandschutz zu unterweisen und ausgebildete Brandschutzhelfer vorzuhalten. Wie viele dies sein müssen, richtet sich nach der Brandgefährdung. In Normalfall ist ein Anteil von fünf Prozent der Beschäftigten ausreichend, wobei auch Schichtbetrieb und Abwesenheit einzelner Beschäftigter zu berücksichtigen sind. Die Ausbildung zum Brandschutzhelfer beinhaltet in der Regel einen theoretischen Teil, in dem bauliche, technische und organisatorische Kenntnisse vermittelt werden, sowie einen Praxisteil zur Einübung verschiedener Löschgeräte und -taktiken. Am Ende erhält der Mitarbeiter eine Urkunde, die gegenüber dem Gesetzgeber das Einhalten der Sicherheitsvorgaben dokumentiert.

Wegweiser: Beschilderungen, Flucht- und Rettungspläne
Dirk Neitzel; Rechte: Feurobrand Seit Februar 2013 ist darüber hinaus die ASR A1.3 in Kraft. Sie regelt die Gestaltung der "Sicherheits- und Gesundheitsschutz-kennzeichnung" in Arbeitsstätten gemäß des internationalen Standards DIN EN ISO 7010 und passt Flucht- und Rettungspläne an die DIN ISO 23601 an. Ziel dieser Arbeitsstätten-Richtlinie sind weltweit einheitliche und verständliche Brandschutzzeichen und Sicherheitsvorschriften, die helfen Fehlinterpretationen zu vermeiden und das Unfallrisiko zu mindern. In allen vorbenannten Fällen ist es ratsam einen Fachbetrieb hinzuzuziehen - um allen gesetzlichen Vorgaben ohne Einschränkung zu entsprechen. Vor allem aber, um die Sicherheit und die Unversehrtheit der Mitarbeiter im Ernstfall zu garantieren.

Sprechen Sie uns an!
Gerne führen wir die Brandschutzunterweisung in Ihrem Betrieb durch, bilden Ihre Mitarbeiter gemäß ASR A2.2 zu Brandschutzhelfern aus oder prüfen, ob Ihre Beschilderungen, Flucht- und Rettungspläne der neuen ASR A1.3 entsprechen. Ein Anruf genügt!






Neue Brandschutzzeichen nach ASR A1.3
Mittwoch, 20.11.2013




Durch die Neufassung der ASR A1.3 ergeben sich wesentliche Änderungen im Bereich der Brandschutzzeichen in Arbeitsstätten. Sie wirken sich auch auf die Gestaltung von Flucht- und Rettungsplänen aus.




Die neue technische Regel für Arbeitsstätten ASR A1.3 ("Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung"), herausgegeben vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), ersetzt die alte ASR A1.3 GMBl 2007. Sie dient der nationalen Umsetzung der EG-Sicherheitskennzeichnungsrichtlinie 92/58 und "ist immer dann anzuwenden, wenn die Risiken für Sicherheit und Gesundheit anders nicht zu vermeiden oder ausreichend zu minimieren sind".

Anpassung an die Norm DIN EN ISO 7010
Zu den wesentlichen Änderungen zählt die Übernahme zusätzlicher Sicherheitszeichen sowie die Anpassung bestehender Zeichen an die Norm DIN EN ISO 7010. Sie legt Form, Farbe und Bedeutung der Zeichen europaweit fest. Hintergrund dieser Änderungen ist, dass die Zeichen unabhängig von Sprachkenntnissen international verstanden werden sollen.

Änderungen bei F001 bis F006
Insbesondere die Brandschutzzeichen für Feuerlöscher (F001), Löschschlauch (F002), Feuerleiter (F003), Mittel und Geräte zur Brandbekämpfung (F004), Brandmelder (F005), Brandmeldetelefon (F006) sowie das Rettungszeichen für Arzt (E009) und das Warnzeichen zur Warnung vor Gasflaschen (W0029) wurden erheblich verändert. Diese Änderungen wirken sich auch auf die Gestaltung von Flucht- und Rettungsplänen aus, die im Zuge der ASR A1.3 an die Norm DIN ISO 23601 angepasst wurden.

Sind Sie auf der sicheren Seite?
Bei der Verwendung der neuen Sicherheitszeichen können Sie davon ausgehen, dass Sie die neue Arbeitsstättenverordnung hinsichtlich der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkennzeichnung einhalten. Wenn Sie die alten Sicherheitszeichen nicht ersetzen, sollten Sie bei einer Gefährdungsbeurteilung ermitteln lassen, ob die in Ihrer Arbeitsstätte verwendeten Sicherheitszeichen nach ASR A1.3 GMBl 2007 weiterhin verwendet werden können.

Flucht- und Rettungplan; Rechte: FeurobrandEin Nebeneinander ist nicht erlaubt
Dies gilt vor allem, wenn Sie neue Zeichen anbringen oder neue Flucht- und Rettungspläne in ein bereits bestehendes Fluchtplansystem einfügen wollen. Denn: Zeichen und Pläne sind im gesamten Betrieb einheitlich zu verwenden, ein Nebeneinander alter und neuer Zeichen und Pläne ist nicht erlaubt.

Wir unterstützen Sie fachkundig
Gerne prüfen wir, ob die Kennzeichnung Ihrer Arbeitsstätte der ASR A1.3 bzw. Ihre Flucht- und Rettungspläne der DIN ISO 23601 entsprechen - und bringen sie ggf. auf den aktuellen Stand der neuen technischen Regel. Sprechen Sie uns unverbindlich an, wir beraten Sie gerne!






BGR/GUV-R 133 außer Kraft
Freitag, 08.11.2013

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hat mit ihrem Rundschreiben vom 12.09.2013 die BGR/GUV-R 133 "Ausrüstung von Arbeitsstätten mit Feuerlöschern" mit sofortiger Wirkung zurückgezogen.

Dies wurde notwendig, um im Zuge der Verschlankung und Verzahnung des Arbeitsschutzrechts eine Doppelregelung mit der neuen Regel für Arbeitsstätten "Maßnahmen gegen Brände" (ASR A 2.2) zu vermeiden.

Für Unterkünfte und Vereinsheime von Hilfsorganisationen, aber auch für Zeltlager und Behelfsunterkünfte gibt es für die Ausstattung mit Feuerlöschgeräten demzufolge keine unmittelbare Regelung mehr. Allerdings ist die ASR A 2.2 als "anerkannter Stand der Technik" im Rahmen der durchzuführenden Gefährdungsbeurteilung und der daraus resultierenden Schutzmaßnahmen zu berücksichtigen.






Brandschutztagung 2013
Freitag, 12.07.2013



Am 25. Juni 2013 fand im Congress Center Düsseldorf (CCD) die Brandschutztagung der Ingenieurakademie West statt. Auch wir waren mit einem Messestand vertreten und haben die Teilnehmer in großen wie kleinen Fragen rund um den vorbeugenden Brandschutz beraten.




Größte Fachveranstaltung für vorbeugenden Brandschutz in Deutschland
Die Brandschutztagung der Ingenieurakademie West e.V. und der Ingenieurkammer-Bau NRW findet seit 2001 einmal jährlich statt. Aufgrund ihrer aktuellen, fachspezifischen Themen und praxiserfahrenen Referenten zählt sie deutschlandweit zu den renommiertesten und mit mehr als 700 Besuchern auch zu den größten Fachveranstaltungen im vorbeugenden Brandschutz.

Messeplatz zum Austausch
Ergänzt wird die Tagung durch eine umfangreiche Fachausstellung. Hier zeigen Hersteller und Anbieter innovative Bauteile und neuartige Verfahren, stellen aber auch bewährte Lösungen vor. An unserem Messestand führten wir viele interessante Gespräche rund um den vorbeugenden Brandschutz. Ein großes Thema war auch die neue Arbeitsstättenrichtlinie ASR A 2.2.

Die nächste Brandschutztagung findet am 1. Juli 2014 statt. Wir haben den Termin bereits in unseren Kalender eingetragen.




Lehrgang "geprüfte Fachkraft für Rauchwarnmelder"
Freitag, 13.09.2013



Seit Oktober 2012 ist die neue Anwendungsnorm DIN 14676:2012-09 in Kraft. Sie sieht für Projektierung, Installation und Instandhaltung von Rauchwarnmeldern eine "geprüfte Fachkraft für Rauchwarnmelder" vor. Wir bilden Sie dazu aus!




Unsere Trainer sind RRL-zertifiziert
Unsere Trainer verfügen über einen Kompetenznachweis der eps Vertriebs GmbH. Als Q-Geprüfte Fachkräfte schulen und prüfen sie Ihre Mitarbeiter und Monteure nach der einheitlichen Prüfungsordnung und vorgegebenen Prüfungsfragen des Forums. Nach bestandener Prüfung erhalten die Teilnehmer ein personengebundenes Zertifikat, das sie als geprüfte Fachkraft nach DIN 14676 ausweist.

Inhalte unserer Ausbildung

  • Gefahren und Verhalten von Brandrauch
  • Funktionsweise, Aufbau und Einsatzgrenzen fotooptischer Rauchwarnmelder
  • Anwendungsnorm DIN 14676 (Anforderungen für Einbau, Betrieb und Installation von Rauchwarnmeldern in Wohnhäusern, Wohnungen und Räumen mit wohnungsähnlicher Nutzung) und ihre Abgrenzung zu automatischen Brandmeldeanlagen
  • Produktnorm EN 14604 (Mindestleistungsmerkmale, die ein Rauchwarnmelder erfüllen muss)
  • Prüfzeichen wie VdS, Q-Label, CE oder CPD-Nummer und ihre Bedeutung
  • Produktschulung Rauchmelder: Stand-Alone, 10-Jahres-Rauchmelder, Funk-Vernetzungssysteme, Auslesen des Rauchmelders FireAngel ST-620-DET mit Diagnosesoftware und Ereignisspeicher
  • Abschlussprüfung

Höchstmaß an Qualität und Sicherheit
Die hochwertige und praxisbezogene Ausbildung durch unsere Trainer sorgt für ein Höchstmaß an Qualität und Sicherheit - nicht nur in Bezug auf Rauchwarnmelderprodukte, sondern auch in der Projektierung, Installation und Instandhaltung von Rauchwarnmeldern. So sind Sie gut gerüstet für einen interessanten und spannenden Wachstumsmarkt!

Interesse?
Melden Sie sich bei uns, wir sind gerne Ihr Ansprechpartner!






Brandschutztagung 2013
Freitag, 12.07.2013



Am 25. Juni 2013 fand im Congress Center Düsseldorf (CCD) die Brandschutztagung der Ingenieurakademie West statt. Auch wir waren mit einem Messestand vertreten und haben die Teilnehmer in großen wie kleinen Fragen rund um den vorbeugenden Brandschutz beraten.




Größte Fachveranstaltung für vorbeugenden Brandschutz in Deutschland
Die Brandschutztagung der Ingenieurakademie West e.V. und der Ingenieurkammer-Bau NRW findet seit 2001 einmal jährlich statt. Aufgrund ihrer aktuellen, fachspezifischen Themen und praxiserfahrenen Referenten zählt sie deutschlandweit zu den renommiertesten und mit mehr als 700 Besuchern auch zu den größten Fachveranstaltungen im vorbeugenden Brandschutz.

Messeplatz zum Austausch
Ergänzt wird die Tagung durch eine umfangreiche Fachausstellung. Hier zeigen Hersteller und Anbieter innovative Bauteile und neuartige Verfahren, stellen aber auch bewährte Lösungen vor. An unserem Messestand führten wir viele interessante Gespräche rund um den vorbeugenden Brandschutz. Ein großes Thema war auch die neue Arbeitsstättenrichtlinie ASR A 2.2.

Die nächste Brandschutztagung findet am 1. Juli 2014 statt. Wir haben den Termin bereits in unseren Kalender eingetragen.




Rauchmelderpflicht in NRW
Mittwoch, 05.06.2013



Seit April 2013 gilt in NRW die Rauchmelderpflicht für Neubauten. Nach einer Übergangsfrist müssen bis Ende 2016 alle Wohnungen mit Rauchmeldern ausgestattet sein. Wir fassen die Auflagen des neuen Gesetzes zusammen und erklären, worauf Sie beim Kauf eines Rauchmelders achten sollten.



Die Gesetze der Landesregierung zur Rauchmelderpflicht basieren auf der DIN 14676 - Rauchwarnmelder für Wohnhäuser, Wohnungen und Räume mit wohnungsähnlicher Nutzung (Einbau, Betrieb und Instandhaltung). Die Anwendungsnorm legt fest, dass

  • Schlafräume,
  • Kinderzimmer und
  • Flure, die als Fluchtweg dienen,
über mindestens je einen Rauchmelder verfügen müssen.

Zu den "Räumen bzw. Raumgruppen in wohnungsähnlicher Struktur" zählen auch Hotels, Pensionen und Freizeitunterkünfte sofern die Bauaufsicht keine anderen Anforderungen an ihre brandschutztechnische Ausrüstung stellt.

Wer ist für den Einbau zuständig?
Für die Anschaffung und Montage oder den Wechsel defekter Rauchmelder ist der Eigentümer zuständig. Die Betriebsbereitschaft des Gerätes muss der Mieter sichern. Er trägt auch die Kosten für Wartung und Austausch der Batterien.

Worauf ist beim Kauf zu achten?
Der Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e. V. (bvbf) rät, ausschließlich VdS-anerkannte Rauchmelder nach der Norm DIN EN 14604 im Fachhandel zu kaufen. Sie sollten über eine CE-Kennzeichnung sowie ein GS-Prüfzeichen verfügen. Damit ist sicher gestellt, dass das Produkt den Anforderungen des Produktsicherheitsgesetzes (ProdSG) entspricht.

Rauchmelder für den Langzeiteinsatz
Qualitätssymbol; Rechte: VdSEs gibt auch Rauchmelder für den Langzeiteinsatz, die über eine fest eingebaute Batterie und eine Lebensdauer von mindestens zehn Jahren verfügen. Beim Kauf dieser Produkte sollte man auf das unabhängige Qualitätszeichen ("Q"-Symbol) achten. Es bescheinigt die Langlebigkeit, die Minimierung von Falschalarmen und die erhöhte Stabilität des Produkts.

Die richtige Installation
Rauchmelder können nur schützen, wenn sie richtig installiert sind. Der TÜV Rheinland empfiehlt, sie in der Zimmermitte an der Decke anzubringen. Sie sollten mindestens einen halben Meter von der Wand entfernt sein und auch nicht in der Nähe Luftschächten oder Klimaanlagen hängen.

Wartung und Instandhaltung
Rauchmelder müssen einmal jährlich bei einer Sicht- und Alarmprüfung auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft werden. Bei Fehlverhalten muss die Batterie oder ggf. der Rauchmelder ausgetauscht werden. Gerne übernehmen wir das für Sie! Wir setzen ausschließlich geprüfte Fachkräfte ein und fertigen eine rechtssichere Dokumentation an.

Sie haben noch Fragen? Dann nehmen Sie Kontakt zu uns auf!






Maßnahmen gegen Brände
Montag, 21.01.2013




Der Ausschuss für Arbeitsstätten hat eine neue Arbeitsstättenrichtlinie beschlossen. Die ASR A 2.2 ist ab sofort gültig und löst die alte ASR 13/1,2 ab. Sie soll den Brandschutz verbessern.




Löschmitteleinheiten: Die Masse macht's nicht!
Zu den Neurungen, die Eingang in die ASR A 2.2 fanden, ist die Regelung über die Anzahl und die Anbringung von Feuerlöschern am Arbeitsplatz. Nach allgemeiner Sachlage und Experteneinschätzungen sind viele Arbeitsstätten mit normaler Brandgefährdung mit überproportional vielen oder mit zu vielen Feuerlöschern an einer Stelle ausgestattet. Es hat sich herausgestellt, dass eine Vielzahl an einer Stelle angebrachter Feuerlöscher zu Fehlverhalten führen und sich daher im Ernstfall sogar kontraproduktiv auswirken kann. Die ASR A 2.2 konkretisiert nun die Maßnahmen gegen Brände.

Grundausstattung für Arbeitsstätten mit normaler Brandgefährdung
Auch in der neuen ASR A 2.2 ist für alle Arbeitsstätten mit normaler Brandgefährdung eine Grundausstattung mit Feuerlöschern vorgesehen. Die Ermittlung der notwendigen Löschmitteleinheiten wird in Abhängigkeit von der Grundfläche vorgenommen, sie bleibt - wie schon in der alten ASR 13/1,2 - für Betriebsbereiche mit geringer Brandgefährdung erhalten. Das gleiche gilt für die Prüffristen zur Sicherstellung der Funktionsfähigkeit von Feuerlöschern: Sie beträgt nach wie vor maximal zwei Jahre.

Distanz zum nächsten Feuerlöscher: Max. 20 Meter Feuerlöscher in einem Flur; Rechte: Kurt Kreibich
Um einen schnellen Zugriff zu erleichtern und zu vermeiden, dass alle Feuerlöscher an einem Ort aufgestellt werden, wurde festgelegt, dass von jedem Arbeitsplatz aus in maximal halber Fluchtweglänge ein Feuerlöscher erreichbar sein muss. Insgesamt darf die Distanz zwischen Arbeitsplatz und nächstgelegenem Feuerlöscher höchstens 20 Meter betragen.

Arbeitsstätten mit erhöhter Brandgefährdung
An Arbeitsstätten mit erhöhter Brandgefährdung sind neben der Grundausstattung zusätzliche betriebsspezifische Maßnahmen zum Schutz bei Entstehungsbränden zu treffen. Das kann die Bereitstellung von Feuerlöschern an besonders gefährdeten Arbeitsplätzen sein, der Einsatz von Feuerlöschanlagen oder die Ausrüstung spezieller Bereiche mit Brandmeldeanlagen. Die bisherige pauschale Verdopplung oder - je nach Gefährdungsgrad - Verdreifachung der Anzahl von Feuerlöschern reicht nicht aus.

Baustellen mit brandgefährlichen Arbeiten
Besondere Anforderungen gelten für auch für Baustellen, auf denen brandgefährliche Arbeiten ausgeführt werden. Damit ist z. B. das Schweißen, das Schneiden oder Trennen gemeint, da diese Tätigkeiten oft Ursache für eine Brandentstehung sind. Hier wird für jedes gleichzeitig eingesetzte Arbeitsmittel die unmittelbare Bereithaltung eines geeigneten tragbaren Feuerlöschers mit mindestens sechs Löscheinheiten gefordert. Personen, die derartige Tätigkeiten ausüben, müssen zudem im Umgang mit einem Feuerlöscher besonders geschult sein.

Brandschutzhelfer Feuerlöscher; Rechte: Auryndrikson
Womit wir beim Brandschutzhelfer wären. Die alte ASR 13/1,2 besagte etwas schwammig, dass eine "ausreichende Anzahl von Personen in der Handhabung von Feuerlöschern zu unterweisen ist". In der ASR A 2.2 wird nun der allgemein geläufige Begriff "Brandschutzhelfer" übernommen und die Anzahl der speziell geschulten Mitarbeiter konkretisiert. Demnach ergibt sich die Anzahl der Brandschutzhelfer aus der Gefährdungsbeurteilung eines Betriebs, normalerweise sind fünf Prozent ausreichend. Auch die Unterweisungsinhalte der Schulungen für Brandschutzhelfer sind festgeschrieben. Hier wird z. B. die Funktions- und Wirkungsweise von Feuerlöschern erklärt und das Verhalten im Brandfall geübt. Zur fachlichen Unterweisung gehören auch praktische Übungen.

Ist Ihr Betrieb auf dem neuesten Stand?
Um der ASR A 2.2 zu entsprechen, gilt es zunächst die Brandklasse, die Brandgefährdung und in Abhängigkeit zur Grundfläche der Arbeitsstätte die Anzahl der erforderlichen Feuerlöscher und Löschmitteleinheiten zu ermitteln. Bei erhöhter Brandgefährdung sind ggf. zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen.

Wenn Sie unsicher sind, ob in Ihrem Betrieb eine normale oder eine erhöhte Brandgefährdung vorliegt, wenn sie wissen wollen, ob Sie über eine ausreichende Anzahl von Löschmittteleinheiten verfügen und diese auch korrekt angebracht sind, oder wenn Sie eine Unterweisung für Brandschutzhelfer benötigen, sind wir gerne Ihr Ansprechpartner!




Zertifizierte Sicherheit für Betreiber und Bauherren



Im Schadensfall sind Gebäudebetreiber bzw. Bauherrn gegenüber dem Gesetzgeber und vielfach auch den Versicherern verpflichtet, die sachgerechte Ausführung und Instandhaltung sämtlicher Anlagen für den vorbeugenden Brandschutz nachzuweisen. Nicht selten treten dabei grobe Verarbeitungs- und Dokumentationsmängel zutage. Gemeinsam mit dem TÜV Rheinland hat der Kölner Brandschutzspezialist ZAPP-ZIMMERMANN ein System zur Zertifizierung von Betrieben entwickelt, das die Prüfung und Überwachung sowohl der Produktqualität als auch der Einbauleistung umfasst und zudem auf einer rechtssicheren, nachhaltigen Dokumentation beruht.

Brandabschottungen wie Kabel-, Rohr- oder Kombiabschottungen sind Teil des vorbeugenden baulichen Brandschutzes und fallen in den Verantwortungsbereich des Gebäudebetreibers bzw. Bauherrn. Im Schadensfall ist er verpflichtet, den Nachweis über die korrekte Ausführung der gesetzlich vorgeschriebenen Brandschutzmaßnahmen zu erbringen. Im Gegensatz zu Sprinkleranlagen, Feuerlöschern oder Brandschutzklappen unterliegen Brandabschottungen keiner Wartungspflicht. Sie sind zwar generell wartungsfrei, durch zum Beispiel unsachgemäßen Einbau oder fehlerhafte Nachinstallationen können früher oder später allerdings gravierende Mängel auftreten.

TÜV-zertifizierter Brandschutzeinbau
Um Betreibern und Bauherren zu mehr Transparenz und Sicherheit in Sachen Brandabschottung zu verhelfen, hat der Kölner Hersteller innovativer Brandschutzsysteme gemeinsam mit dem TÜV Rheinland ein System entwickelt, nach dem sich Betriebe für den Brandschutzeinbau TÜV-zertifizieren lassen können. Dabei überwacht der TÜV nicht nur die Herstellung und Qualität der verarbeiteten Produkte. ?Wir stellen sicher, dass die Betriebe bzw. Monteure nach einem speziellen, mit dem TÜV Rheinland abgestimmten Konzept von ZAPP-ZIMMERMANN geschult und zugelassen sind?, erläutert Dr. Hans-Georg Franke vom TÜV Rheinland. Zudem wird die Qualität der Ausführung auf der Baustelle nach strengen Vorgaben stichprobenartig durch einen neutralen Auditor überwacht.


Dr. Hans-Georg Franke (links) vor einem Audit
mit Mitarbeitern des Brandschutz-Fachbetriebes
Buschenhofen + Partner, der sich als
einer der Ersten freiwillig zertifizieren ließ.